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Mit dem ersten Preis bei der Australian Singing Competition startete die japanische Sopranistin Akiko Nakajima ihre steile internationale Gesangskarriere. Schon kurz darauf folgte ihr Debut am Sydney Opera House in La Clemenza di Tito unter Christopher Hogwood. Dies führte wiederum direkt zu ihrem Europadebut, wo ihr Auftritt am Teatro di San Carlo di Napoli als Musetta in La Boheme großes Echo fand.
Damit stand einer internationalen Laufbahn als Opern- und Konzertsängerin nichts mehr im Wege.
In Händels Alcina trat sie bei den Festwochen der Alten Musik in Innsbruck in der Titelrolle auf. Dieser Produktion wurde von der European Broadcasting Union ein Preis verliehen. In der Folge wurde Akiko Nakajima Ensemblemitglied am Innsbrucker Landestheater und dann auch am Staatstheater Darmstadt, wo sie stets in den Titelpartien auftrat. Für ihren sensationellen Triumph als Lucia die Lammermoor verlieh ihr das Magazin Opernwelt den Jahrestitel "Beste Nachwuchskünstlerin". Vielbeachtet waren ebenso ihre Interpretation der Sophie im Rosenkavalier und die Pamina in der Zauberflöte.
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| Photo by Neue Oper Wien |
Mit der Sonja in Der Zarewitsch begann Nakajima ihre Karriere an der Volksoper Wien in 1999. Es folgten dann weitere Erfolge als Violetta in La Traviata, Anne in The Rake's Progress sowie als Annina in Eine Nacht in Venedig. In 2007 gab sie als Donna Fiorilla in Il Turco in Italia ihr Debut an der Hamburgischen Staatsoper. Zur gleichen Zeit gelang es ihr auch, sich als Sopranistin in Japan zu etablieren. In Japan absolvierte sie regelmäßige Auftritte mit dem NHK Orchestra und dem New National Theater Tokyo.
Im Konzert- und Liederbereich kann Akiko Nakajima aus einem breitgefächerten Repertoire schopfen, das von den Bach Passionen über Lieder von Schubert and Wolf bis zu Werken der Gegenwartsliteratur reicht. Sie wurde zu zahlreichen Festivals verpflichtet, so zum Beispiel das Festival Dei Due Mondi, Spoleto; die Festwochen der Alten Musik Innsbruck; die Münchener Biennale sowie die Wiener Festwochen.
Sie trat unter anderm auf im Gewandhaus Leipzig, im Berliner Philharmonie, im Konzerthaus Wien; im Thèâtre des Champs Elysèes; Wigmore Hall in London, Avery Fisher Hall in New York, Walt Desney Concert Hall in Los Angeles sowie in der Suntory Hall und der NHK Hall in Tokyo.
Auftritte gab sie unter der Leitung zahlreicher beruhmter Dirigenten, darunter Lorin Maazel, Zubin Mehta, Seiji Ozawa, Herbert Blomstedt, Charles Dutoit, Kazushi Ono, Myung-Whun Chung oder Thomas Hengelbrock.
Akiko Nakajimas erstes Soloalbum "LA PASTORELLA" wurde von Preiser Wien (PR90647) herausgegeben und wurde für die Deutsche Schallplattenkritik nominiert. Nach "FEMALE PORTRAITS" (PR90691), einer Sammlung aus Opernarien und Duetten, folgte 2008 eine weitere CD mit dem Titel "PLAISIR D'AMOUR" (CDS556) des italienischen Labels Dynamic. 2009 wurde schließlich ein Live-Konzert von Brittens Sommernachtstraum mit Seiji OZAWA durch NHK Enterprise aufgezeichnet und als DVD herausgebracht. Für das Frühjahr 2011 ist nun die Veröffentlichung der lang ersehnten Operetten-CD mit dem Titel "Wien, Stadt meiner Träume" (Gramola 98908) des Wiener Labels Gramola geplant.
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| Photo by Morphing Chamber Orchestra |
Zu den Highlights ihres musikalischen Engagements für das Jahr 2011 zählen unter anderem die Aufführung der eigens für sie geschriebenen neuen Auftragsoper "A mermaid (Meerjungfrau)" und "Ein deutsches Requiem" mit dem NHK Symphony Orchestra unter André Previn.
Saison 2011/01 |